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aktualisiert am 11.01.2018

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Sturz beim Sicherheitstraining      (aus ADAC Info Recht & Motorrad)                                                        Top

(OLG BRANDENBURG vom 17.10.2013, Aktenzeichen: 12 U 55/13)

Bei einem Fahrsicherheitstraining für Motorradfahrer kam es auf dem Trainingsgelände zu zwei Stürzen von Teilnehmern. Erst stürzte ein Motorradfahrer in einer Kurve wegen überhöhter Geschwindigkeit, dann stürzte der hinterherfahrende Biker, weil er auf Grund eines nicht genügenden Abstands sein Motorrad nicht mehr vor dem verunfallten Bike sicher zum Stehen bringen konnte.
Der Fall landete letztlich vor Gericht, da die Beteiligten sich nicht auf eine Haftungsverteilung einigen konnten. In letzter Instanz hat dann das Oberlandesgericht entschieden und zu diesem Unfall folgende Leitsätze aufgestellt:
Bei einem Unfall ohne unmittelbare Kollision von Kfz erfolgt eine Zurechnung der Folgen zu einem Kfz durch psychisch vermittelte Kausalität anhand der Frage nach einer Beeinflussung des Geschehens.
Kommt es bei einem Fahrsicherheitstraining für Motorradfahrer auf nichtöffentlicher Strecke zu einem Sturz, weil der Vorausfahrende zu schnell in eine Kurve gefahren ist und der Nachfolgende nicht genügend Abstand gehalten hat, so ist eine Haftungsquote von 60:40 zum Nachteil des Vorausfahrenden angemessen.
Im Ergebnis der Abwägung der Verursachungs- und Verschuldensbeiträge sieht der Senat den überwiegenden Verschuldensvorwurf auf Seiten der Beklagten, denn letztlich hat der Beklagte die entscheidende Ursache für den Unfall gesetzt und durch seinen Sturz die Unfallgefahr für den Geschädigten wesentlich erhöht.

Das Motorrad-und-Parkschein-Problem                                                                                 Top
(Nicht für TeutoBiker, wir haben wetterfeste, abschließbare Parkscheiben!)

» Kann man eigentlich sein Motorrad auf einem normalen Parkplatz abstellen, zum Beispiel an einem Parkautomaten? Was macht man dann mit dem Parkschein? «

Aufpassen muss man nur, dass es sich nicht um einen ausdrücklichen Auto-Parkplatz handelt. Der ist mit einem Kraftwagen-Symbol beschildert, und dann dürfen dort nur Kraftwagen parken. Solche Parkplätze sind aber selten. Das Abstellen von Motorrädern auf Fahrradstellflächen oder auf dem Bürgersteig ist dagegen verboten, wird aber manchmal stillschweigend toleriert.
Wenn der Kauf eines Parkscheins vorgeschrieben ist, muss natürlich auch für jedes einzelne Motorrad ein gültiger Parkschein gezogen und mit viel Fantasie irgendwo am Fahrzeug, gut sichtbar, befestigt werden. Die Preisfrage lautet also: wo?
Vorschlag: Immer eine Rolle Tesafilm und eine Klarsichthülle dabei haben, in die man den Parkschein stecken kann. Dann die Hülle mit dem Schein auf den Tacho kleben. Und leider gibt es keinen vernünftigen Schutz gegen Parkscheinklau.
Wo es noch Parkuhren gibt, ist die Lage für Motorradfahrer viel erfreulicher. Denn dort kann und braucht die Uhr natürlich nur einmal in Gang gesetzt zu werden, auch wenn sich mehrere Motorräder den Parkplatz teilen. Jedes Krad muss sich aber komplett innerhalb der Parkmarkierungen befinden. Restparkzeiten dürfen ausgenutzt werden.
Wo Parkscheiben vorgeschrieben sind, muss natürlich auch für Motorräder eine Parkscheibe verwendet werden. Im Zubehörhandel gibt es spezielle Parkscheiben für Motorräder. Aber auch eine billige Version aus Pappe genügt, damit man nicht so traurig ist, wenn sie beim Zurückkommen nicht mehr da ist.

Mopped geklaut, was nun?                                                                                                            Top

Warte  nicht lange und alarmiere sofort die Polizei,
und melde den Diebstahl bei der Versicherung.

  • Sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110 anrufen.
    Erst mit dem polizeilichen Diebstahlprotokoll kann man sich an die Versicherung wenden.
  • Bei Auslandsreisen: Die Polizei vor Ort und zusätzlich die deutsche Polizei (spätestens bei Rückkehr), verständigen. Wichtig für  eine erfolgreiche internationale Fahndung und Strafverfolgung der Täter.
  • Notiere die Namen und Adressen von Zeugen, besonders im Ausland.
  • Melde den Diebstahl innerhalb einer Woche bei deiner Versicherung.
  • Legt für die Versicherung eine Kopie des Fahrzeugbriefes und die Diebstahlanzeige der Polizei bereit, sowie alle vorhandenen Schlüssel.

Mit diesen zehn einfachen Schritten bringst Du dein Motorrad richtig über den Winter.                     Top
1.
Trage ein Kriechölspray oder ein Schutzspray (WD-40 oder ähnliches Produkt) auf alle exponierten Metalloberflächen deines Zweirades auf. Spare dabei die Bremsscheiben, den Schalt- und Bremshebel sowie die Fußrasten aus. Der Schutzfilm verlangsamt den Korrosionsprozess. Trage das Schutzspray mehrmals in kleineren Mengen auf, anstatt die Teile einmal stark zu besprühen.
2. Wasche Salz und Straßenschmutz möglichst nach jeder Ausfahrt vonm Fahrzeug ab (zuerst mit kaltem, anschließend mit warmem Wasser). Wenn Du einen Hochdruckreiniger verwenden, achte darauf, den Wasserstrahl nicht direkt auf exponierte Lager oder Bremsbeläge zu richten. Während der kalten und nassen Winterzeit sollte deine Maschine nach dem Waschen abtrocknen. Der Motor, der Kühler sowie die Stoßdämpferelemente benötigen besondere Pflege, da Straßenschmutz von den Reifen hochgeworfen wird und sich darauf festsetzt.
3. Achte besonders auf erste Anzeichen von Korrosion. Überprüfe insbesondere die Teile hinter der Verkleidung. Rostige oder korrodierte Verkleidungshalterungen, die auf Kunststoffteilen befestigt oder darin integriert sind, können nur schwer entfernt werden, ohne zu riskieren, dass der Kunststoff bricht.
4. Überprüfe regelmäßig die Bremskomponenten und achte darauf, dass sich kein Schmutz auf ihnen ansammelt. Kaltes und nasses Wetter fördert die Ansammlung von Dreck. Wenn dies übersehen wird, können sich die Bremsen festfressen.
5. Behandeln Sie alle elektrischen Steckverbindungen mit Kriechöl, insbesondere bei unverkleideten Maschinen, da hier mehr Teile direkten Umwelteinflüssen ausgesetzt sind als bei voll verkleideten Motorrädern.
6. Der Antriebsstrang muss immer gut geschmiert sein, da Rost die Oberflächen angreift. Schmiere die Kette eher regelmäßig mit kleineren Mengen, anstatt einmal eine große Menge aufzutragen.
7. Vergewissere dich, dass alle „Drehpunkte“ wie Gelenke, Schwingenlager, usw. deines Motorrades immer gut geschmiert sind.
8. Richte im Winter besonderes Augenmerk auf die Reifen, da ihnen niedrige Temperaturen zusetzen. Ein zu starker Reifendruck ist genauso schlecht wie zu geringer Druck, da die Straßenhaftung leidet und ruckelnde Fahreigenschaften die Folge sein können
9. Bei niedrigen Temperaturen sinkt die Batteriekapazität drastisch. Daher ist es wichtig, dass deine Batterie mit einem hochwertigen und für deine Batterie geeigneten Ladegerät in voll aufgeladenem Zustand halten. Um eine Sulfatierung oder ein Gefrieren zu verhindern, lade die Batterie jeden Monat auf. Reinige die Anschlüsse und Steckverbindungen und schmiere die Anschlüsse mit Vaseline oder einem ähnlichen Produkt, um sie vor Korrosion zu schützen.
10. Überprüfe, ob das Kühlsystem mit der vorgesehenen Menge des empfohlenen Kühlmittels gefüllt ist.

Was ist für Kolonnenfahrten mit Motorrädern zu beachten? Auszug aus BIKERS NEWS                              Top
Hier die Kurzfassung: In einer Kolonne von freien Bikern sollte jemand vorne fahren, der den Weg kennt, dicht bei ihm der schwächsten motorisierte Fahrer, damit er nicht aus Versehen abgehängt wird.
Darüber hinaus gilt die Straßenverkehrsordnung, soweit es sich bei der Kolonne nicht um eine angemeldete, von der Polizei begleitete Demonstration handelt. Eine Kolonne ist also verkehrsrechtlich keine Einheit, deren letzte Mitfahrer dann auch über eine rote Ampel fahren dürften – auch wenn das an vielen Stammtischen behauptet wird. Deshalb sind Sicherheitsabstände zu wahren und es ist seitlich versetzt zu fahren, nicht aber nebeneinander. So genannte „Roadblocker“, also Biker, die sich an Kreuzungen querstellen, um den Weg für die Kolonne freizuhalten, sind zwar sinnvoll, könnten aber von einem böswilligen Autofahrer wegen Nötigung belangt werden. Umgekehrt muss ein Autofahrer, der in so einem Fall Gas gibt, zumindest einen Teil des Schadens übernehmen (Saarländisches Oberlandesgericht, AZ: 4 U 409/06-132).
Aktueller als unser Buch-Kapitel ist ein Urteil (Oberlandes­gericht Brandenburg 28. 6. 2007, AZ: 12 U 209/06), über das uns der Anwalt-Suchservice unterrichtet hat. Ein Biker wollte seinen Vordermann verklagen, weil der vor einer Radarwarnanlage unerwartet gebremst und seinen Hintermann zum Sturz gebracht hatte. Das Gericht aber ging beim Fahren in der Kolonne von einem wechselseitigen Haftungsverzicht aus. Hier gelte der gleiche Grundsatz wie bei gefährlichen Sportarten: Nach gemeinsamer Verabredung dürfe man sich auch da nicht gegenseitig verklagen.

Copyright Biker News, Huber Verlag

Inhaber eines grauen Führerscheins                                                                                             Top
Es ist seit einigen Jahren ein leidiges Thema bei Fahren ins Ausland. Viele Polizisten im Ausland akzeptieren den grauen deutschen Führerschein nicht. Lt. Vereinbarungen in der EU ist jedoch dieser Führerschein anerkannt, aber die Polizei registriert das nicht, und verhängen ein drastisches Bußgeld, was auch noch sofort zu zahlen ist. Selbst übersetzte Vereinbarungen in schriftlicher Form lässt die Polizei kalt. Zahlt man nicht, wird das Fahrzeug beschlagnahmt!
Mit erheblichen Kosten kann man über Rechtsanwälte in einem langwierigem Verfahren sein Geld zurückerhalten, aber den RA muss man sich ans Bein binden! Also investiert bei Fahrten ins Ausland vorher lieber etwas Geld für die Ausstellung eines neuen Führerscheins!
Für alle Handy-Besitzer                                                                                                              Top
Jedes Handy hat eine eigene, einmalige Seriennummer. Diese kann wie folgt aufgerufen werden: *#06#. Darauf wird die Seriennummer des Handys angezeigt. Diese Nummer notieren und aufbewahren. Wenn nun ein Handy gestohlen werden sollte, muss man diese Seriennummer dem Telefonhändler oder Hersteller melden, und dieser kann dann das Handy total
blockieren, auch wenn der Dieb eine neue SIM-Karte einsetzt. Man bekommt davon zwar sein Handy nicht zurück, aber man hat wenigstens die Genugtuung, dass der Dieb auch nichts mehr damit anfangen kann!

Urteil: Vorsicht beim Linksabbiegen                                                                                             Top
Kommt es zu einem Unfall, weil ein Motorradfahrer einen nach links abbiegenden Autofahrer seinerseits links überholt, kann keiner der Beteiligten mit vollem Ersatz seines Schadens rechnen. 
Dies gilt vor allem dann, wenn es keine Zeugen gibt und sich die Unfallbeteiligten über den genauen Unfallhergang nicht einigen können.
In dem vom ADAC gemeldeten Fall vor dem Amtsgericht Kassel (Urteil vom 11.12.00 421 C 4260/00) ging es um eine Kollision zwischen einem links abbiegenden Pkw und einem überholenden Motorradfahrer.
Der Motorradfahrer behauptete, die Pkw-Fahrerin hätte ihr Abbiegevorhaben nicht rechtzeitig angezeigt und er hätte es erst unmittelbar vor der Kollision bemerkt. Die Pkw-Fahrerin hingegen war der Ansicht, sie hätte rechtzeitig geblinkt und hätte sich anschließend zur Fahrbahnmitte hin eingeordnet.
Unter Berücksichtigung der Ausgleichspflicht (gem. §17 I StVG) ist nach Ansicht des Gerichts für beide Parteien von einer Haftungsquote von 50% auszugehen.
Wer links abbiegen will, muss dies deutlich ankündigen und sich rechtzeitig zur Mitte hin einordnen. Ist das Linksabbiegen klar zu erkennen, ist der Linksabbieger rechts zu überholen.
Bei unklarer Verkehrslage ist ein Überholen nicht zulässig und zu unterlassen. Bei dem zu Grunde liegendem Fall konnte der Motorradfahrer nicht deutlich erkennen, dass die Fahrerin vor ihm links abbiegen wollte. Er hätte seinen Überholvorgang abbrechen oder die Linksabbiegerin rechts überholen sollen.
Copyright: Motorad.net, Stand 07.05.2002

Allgemeine Informationen zum Ölwechsel von Ingo                                                                        Top
Zur Vorbereitung für einen sauberen und effektiven Ölwechsel ist es ratsam den Motor des Fahrzeugs behutsam und gründlich warmlaufen zu lassen. Es bietet sich daher an, die Maschine min. 5-10 km zu fahren, damit das Öl warm und somit auch flüssiger ist. Der Ölschlamm, der sich im laufe der Zeit gebildet haben könnte, wird ebenfalls gelöst und kann ohne weitere Probleme mit abgelassen werden.
Es ist ebenfalls wichtig, dass die Ölwechsel-Intervalle genau eingehalten werden, denn schlechtes oder gar zu wenig Öl sind die Hauptursache für Motorschäden. Je weniger Öl ein Motor fasst, desto kürzer sind auch die Intervalle in denen das Öl gewechselt werden sollte. Bei allen 125er Motoren bietet sich an, genau nach Herstellerangaben ca. alle 2.000 km das Öl zu wechseln.
Von vielen Herstellern wird eine bestimmte Ölsorte vorgeschrieben bzw. empfohlen. Bei der Öl-Klassifizierung reichen die Kürzel von 15W-40 bis hin zu 0W-60, es wird weiterhin zwischen mineralischen und synthetischen Ölen unterschieden. Welches Öl ist also das richtige für meine Bedürfnisse? Es empfiehlt sich die Umgebungstemperatur, bei der das Motorrad bewegt wird zu beachten. Die Zahlen beschreiben nichts weiter als den Temperaturbereich in dem das Öl eingesetzt werden sollte.
Die erste Zahl beschreibt den unteren Teil des Temperaturbereichs, die zweite Zahl den oberen. Bei mineralischem 15W-40 handelt es sich um ein Standard-Öl, welches ohne Probleme in ältere PKW-Motoren eingesetzt werden kann. Bei Motorrädern hat sich ein teilsynthetisches Öl mit der Klassifizierung 10W-40 durchgesetzt, da es etwas dünnflüssiger ist, als mineralische Öle und auch in einer kälteren Umgebung einfach schneller die Betriebstemperatur erreicht. Vollsynthetiköle sollten nur verwendet werden, wenn der Hersteller des Motorrades dies auch ausdrücklich vorschreibt. Es gilt der Leitsatz: Je höher die Temperatur des Öls, desto flüssiger ist es auch (man spricht auch von der Viskosität – Zähigkeit).
Sollte also in einem heißen Sommertag ein Motorrad mit einem Öl einer niedrigeren Viskosität (also auch kalt sehr flüssig) durchaus etwas zügiger bewegt werden, könnte es sein, dass die Ölpumpe den flüssiges Schmierstoff nicht mehr transportieren kann, ein Motorschaden (Kolbenfresser) wäre die Folge. Daher ist genau drauf zu achten, ob der Hersteller diesen Schmierstoff auch empfiehlt.
Für alle von uns durchgeführten Ölwechsel wurde ein Teilsynthetik-Öl mit der Klassifizierung 10W-40 verwendet, da dieses Öl sich für Motorräder bis zu einer bestimmten Leistungsklasse bewährt hat. Der Hersteller des Öl spielt da nur bedingt eine Rolle, es sollte jedoch beachtet werden, dass mit zu billigem Öl oft am falschen Ende gespart wird.
Anmerkung von Thomas
Bei einigen Motorrädern (z.B. Yamaha XVS 1100) ist es empfehlenswert, mineralisches Öl zu verwenden, da es sonst evtl. Probleme mit einer rutschenden Kupplung gibt.

 

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